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Ertrag bei Anleihen

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Der Ertrag einer Anleihe setzt sich aus der Verzinsung des Kapitals und einer allfälligen Differenz zwischen Kaufpreis (Kaufkurs) und dem erreichbaren Preis beim Verkauf/Tilgung zusammen.

Der Ertrag kann daher nur dann im Vorhinein angegeben werden, wenn die Anleihe bis zur Tilgung gehalten wird. Als Vergleichs-/Maßzahl für den Ertrag wird die Rendite (auf Endfälligkeit) verwendet, die nach international üblichen Maßstäben berechnet wird.

Bei einem Verkauf der Anleihe vor dem eingentlichen Tilgunstermin ist der erzielbare Verkaufspreis (Verkaufskurs) ungewiss, der Ertrag kann daher höher oder niedriger als die ursprünglich berechnete Rendite sein. Bei der Berechnung des Ertrages ist auch die Spesenbelastung (z.b. bei einem vorzeitigen Verkauf) zu berücksichtigen.