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Das 4.437m2 große Grundstück im Zentrum von Innsbruck wurde im Juli 2000 durch die L2 Errichtungs- und Vermietungsgesellschaft, einer Tochtergesellschaft der Hypo Tirol Leasing, von der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG erworben. Der Bauplatz befindet sich zwischen der Salurnerstraße und der Heiliggeiststraße südlich der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG und östlich des Casino Innsbruck. Zu Jahresbeginn 2001 schrieb die Hypo Tirol Leasing über ihre Tochtergesellschaft, die L2 Errichtungs- und Vermietungs GmbH einen EU-weiten, offenen Architekturwettbewerb für die Errichtung eines Büro- und Verwaltungsgebäudes aus. Das Münchner Architektenteam Tom Frank, Tilman Probst und Walter Schwetz gewann den Wettbewerb für das neue Büro- und Verwaltungsgebäude des Landes Tirol mit einem einstimmigen Jurybeschluss und verwies 39 Konkurrenten auf die Plätze. Platz zwei entschieden die Architekten Nehrer + Medek und Partner aus Wien für sich. Der dritte Platz erging an das Architekturbüro Johann Obermoser aus Innsbruck. Ziel des Wettbewerbsverfahrens war die Erlangung eines flexiblen, architektonisch wertvollen und energetisch optimierten Projektes, das auch den städtebaulichen Wünschen nach einer Verbindung der Innenstadt mit dem Stadtteil Wilten in Form einer Geh-und Fahrradwegpassage gerecht wird. Es sollte nicht nur ein gelungener Akzent zur Bereicherung des Innsbrucker Stadtbildes gesetzt werden, sonderen auch Verantwortung gezeigt werden für ein energiesparendes, wirtschaftliches Gebäudekonzept mit Vorbildwirkung. Das Siegerprojekt der Münchner Architekten mit seiner monoliten Fassade schlägt eine matrixartige Grundrissstruktur vor, die durch die Einbeziehung von intensiven Grünflächen eine räumlich abwechslungsreiche Lösung bietet. Zudem ergibt die Anordnung der Erschließungskerne eine hohe Flexibilität der Bürobereichsnutzungsarten, so die Jury.
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