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>> Bilanzpressekonferenz am 23. April 2008 |
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"Das Jahr 2007 wurde weltweit von Turbulenzen in der Finanzwelt geprägt. Dem gegenüber war die Hypo Tirol Bank als größte Bank in Westösterreich für ihre Kundinnen und Kunden ein Hort der Sicherheit." Dieses positive Resümee stellte Vorstandsvorsitzender Dr. Hannes Gruber gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Dr. Günter Unterleitner und Dir. Werner Pfeifer an die Spitze der Bilanz über das vergangene Arbeitsjahr. Die wichtigsten Produkt- bereiche, wie Liquidität, Kredite, Depots verzeichneten Zuwachsraten. Allein die Kunden- einlagen nahmen mit einem Plus von 16,4 % deutlich zu. Allerdings dämpften die stark gestiegenen Zinsen den Ertrag. Für Aufsichtsratsvorsitzenden Präsident Prof. Ing. Helmut Mader ist die Hypo strategisch sehr gut aufgestellt. Die Bilanzkennzahlen
Wie Gruber erläuterte, stieg die Bilanzsumme der Hypo Tirol Bank AG 2007 um 7,8 % auf 12,7 Mrd. Das Kreditvolumen nahm um 8,2 % Prozent auf EUR 5,9 Mrd. zu. Der risikobereinigte Gewinn EGT sank auf EUR 34,8 Mio. Dieser Rückgang resultiert aus dem starken Anstieg des Zinsniveaus, der zu einem Rückgang des Nettozinsertrages führte. Der Verwaltungs- aufwand liegt mit bescheidenen 2,6 Prozent plus unter der Inflationsrate. Die Dividende an das Land Tirol als Eigentümer bleibt Gruber zufolge mit EUR 4,5 Mio. gleich hoch wie im Vorjahr. An Haftungsprovision zahlt die Hypo letztmals EUR 2,2 Mio. Mader: Hypo Tirol Bank gut aufgestellt
Laut Mader ist die Hypo mit dieser insgesamt erfolgreichen Jahresbilanz – übrigens dem viertbesten Ergebnis in der Geschichte - "weiterhin sehr gut aufgestellt und eine Perle des Landes". Ganz wichtig ist für Mader, dass die Hypo bei den Liquiditätskennzahlen top sei, "denn zuletzt gingen Banken beinahe pleite, die in den Bilanzen zwar Gewinne stehen hatten, aber keine Liquidität besaßen", wie z. B. Northern Rock. "In der derzeitigen Krise des internationalen Finanzmarktes muss sich doch jede Bank glücklich schätzen, die wie die Hypo nur weniger Gewinn als erhofft, aber nicht den geringsten selbst verursachten Schaden hat", verlieh der Hypo AR-Präsident einmal mehr seiner Überzeugung Ausdruck. Mader gab ferner bekannt, dass neben WK-Präsident Dr. Jürgen Bodenseer jüngst auch der Wirtschaftstreuhänder Mag. Wilfried Stauder neu in den Hypo-Aufsichtsrat eingezogen sind und zwar statt Dr. Kurt Kapeller und Mag. Christian Braito. Gruber: Starkes Wachstum beim Kundengeschäft und in Außenmärkten
"Wir haben ca. eine Milliarde Euro netto neues Kundengeschäft gemacht. Alleine ein neues Produkt, der iStar, brachte uns 2007 über 3.000 neue Online-Kunden nur in Tirol", berichtete Gruber weiter: "Das Erreichen der Wachstumsziele sowohl bei den Kunden, den Giroeinlagen und den Krediten ist ein starker Vertrauensbeweis sowie ein Beleg für unsere Servicequalität und die Innovationskraft der Hypo Tirol Bank AG." Vor allem gestalte und baue die Hypo ihre Märkte entlang der Nord-Süd-Ausrichtung aktiv aus, wie zum Beispiel jetzt durch die Eröffnung der Geschäftsstelle in Verona am 9. Mai 2008 und durch zwei weitere Filialen in Deutschland, eine davon noch heuer in Rosenheim. Gruber: "Die Erträge aus unseren Außenmärkten in Deutschland und Italien machen inzwischen über ein Viertel des Gesamtgewinns im Konzern aus." Insbesondere bei den Firmenkunden freut sich die Hypo Tirol Bank über ein außerordentlich stärkeres Wachstum. Die derzeit im Umbau befindlichen Geschäftsstellen am Innrain/Klinik und an der Technik sind im Oktober/November fertig. Unterleitner: Bestwerte beim Risikomanagement
"Gerade im vergangenen Jahr war zu erkennen, wie sinnvoll es ist, die Ertragsmöglichkeiten sorgsam gegen die Risiken abzuwägen“, betonte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Unterleitner: „Das Risikomanagement spielt hier eine zentrale Rolle und es ist uns gelungen, dieses sehr umfassend und vorausschauend zu etablieren. Bei den Risikokosten konnten wir eine überaus positive Entwicklung verzeichnen, sie sind in Relation zu den Gesamtkundenforderungen in der Hypo Tirol Bank sozusagen auf einem historischen Tief und auch im Branchenvergleich sehr gering.“ Pfeifer: Von US-Subprime-Krise nicht betroffen
Dir. Werner Pfeifer, ebenfalls stellvertretender Vorstandsvorsitzender, bilanzierte das abgelaufene Geschäftsjahr nüchtern: "Natürlich gingen die Turbulenzen an den Finanzmärkten nicht spurlos an uns vorüber. Der starke Anstieg der Zinsen und die Schwankungen an den Aktienmärkten beeinträchtigten die Ergebnisse jener Banken, die wie wir im Eigengeschäft (Treasury) tätig sind. Nicht zuletzt wegen der sehr positiven Ergebnisse des Vorjahres waren wir nicht im Stande, das Ertragsniveau derart hoch zu halten." Jedenfalls ist die Hypo Tirol Bank von der Subprime-Krise in den USA nicht betroffen, bestätigt Pfeifer: "Wir haben keine Engagements in den USA oder dem Subprime-Sektor, weshalb es auch keine Abwertungserfordernisse gibt." Auch die Liquidität der Hypo Tirol Bank sei ausgezeichnet. Pfeifer: "Die Hypo verfügt aufgrund der vorausschauenden Emissions- und Refinanzierungspolitik über genügend Liquidität, um unsere Kunden auch in Zukunft mit ausreichend Geld bzw. Krediten zu versorgen." Neue Zentrale ab September Die neue Hypo Tirol Zentrale am Bozner Platz wird plangemäß heuer am 19. und 20. September eröffnet. "Von den gesamten Investitionen in die Infrastruktur in Höhe von EUR 37 Mio. fließen zwischen 2007 und 2009 rund 90 Prozent in die heimische Wirtschaft, weil wir sehr gute Gewerbebetriebe in Tirol haben, die auch unsere Ausschreibungen gewinnen konnten", betonte Gruber. Die derzeit ins Hypo Kundencenter Triumphpforte ausgelagerte Geschäftsstelle wird nach ihrer Rückübersiedelung an den Bozner Platz am 21. Juli 2008 ein Leitbetrieb und Vorbild für alle anderen." Positive Geschäftsentwicklung trotz schwieriger Rahmenbedingungen für 2008 erwartet. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weisen im 1. Quartal auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2008 hin, meinen Gruber, Unterleitner und Pfeifer unisono. Ein starker Anstieg bei Kundeneinlagen und anhaltende Kreditnachfrage deuten jedoch auf eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung hin. Eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank könnte zu einer Beruhigung an den Finanzmärkten führen und diese Entwicklung fördern. Seitens der Kunden ist eine starke Nachfrage nach einfachen und sicheren Anlageprodukten wie Pfandbriefen und Tirol Anleihe der Hypo feststellbar.

Bild von links: Vorstandsvorsitzenden-Stellvertreter Dr. Günter Unterleitner, Aufsichtsratsvorsitzenden Präsident Prof. Ing. Helmut Mader, Vorstandsvorsitzender Dr. Hannes Gruber und Vorstandsvorsitzenden-Stellverteter Dir. Werner Pfeifer.
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