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Stellungnahme bezüglich der gesetzten Maßnahmen zur Aufklärung der Vorgänge bei der Hypo Tirol Bank Italien

Innsbruck, 09.01.2011: In den letzten beiden Tagen kam es zu widersprüchlichen bzw. teilweise auch falschen Aussagen bezüglich den von der Hypo Tirol Bank gesetzten Maßnahmen zur Aufklärung der Vorgänge um die Kreditvergaben der Hypo Tochter in Italien.

Der Vorstand der Hypo Tirol Bank hat bereits mit Pressemitteilungen vom 02., 06., 07. sowie 20.12.2011, offen und transparent über die damals bereits umgesetzten und geplanten Maßnahmen informiert. Die bisherigen Informationen der Bank entsprechen der jeweiligen Sachlage und  decken sich vollinhaltlich mit den vorgenommenen Schritten. Anders lautende Aussagen sind falsch. Alle Unterlagen werden dem Finanzkontrollausschuss des Landes Tirol im Rahmen der nächsten Sitzung Ende Jänner vorgelegt.

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) sowie die Börsenaufsicht wurden von der Hypo Tirol Bank am 02.12.2011, wie im Gesetz vorgesehen, über die Vorgänge in der italienischen Tochter informiert.

Am 07.12.2011, 10:00 Uhr, haben die Vertreter der Hypo Tirol Bank (3 Vorstände, Aufsichtsratsvorsitzender) in einem zirka eineinhalbstündigen Gespräch in Wien die Vertreter der FMA über die aktuelle Situation der Bank in Italien umfassend informiert und alle bekannten Fakten offen gelegt. Gleichzeitig wurde der FMA, konkret Herrn Dr. Michael Hysek auch die schriftliche Anzeige des Falles übergeben. Zwischen FMA und Hypo Tirol Bank wurde im Rahmen des Gespräches vereinbart, dass von Seiten der FMA ein detaillierter Prüfungsprozess eingeleitet wird. Zudem wurde ein laufender Informationsaustausch zu den Vorgängen in Italien eingerichtet.  Das damalige Anzeigedokument wird zudem im Rahmen der nächsten Sitzung des Finanzkontrollausschusses von Hypo-Direktor Dr. Jochum ebendort vorgelegt werden.

Wie schon im Dezember mehrfach angekündigt, wird die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft derzeit vorbereitet und in den nächsten Wochen übergeben. Verantwortlich für Fälle über einer Summe von 5 Millionen Euro zeichnet sich die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption in Wien. Zur Vorbereitung bzw. Abstimmung der Anzeige gibt es noch in dieser Woche ein Treffen mit den Vertretern der Staatsanwaltschaft.

Selbstverständlich wird auch die Hypo Tirol Bank intern in den nächsten Wochen, wie schon in den letzten Wochen vorgenommen, alle Anstrengungen zur Aufklärung der Causa Italien weiter vorantreiben. Derzeit sind insgesamt 25 Mitarbeiter, italienische und österreichische KollegInnen damit beschäftigt, alle Akten nochmals zu prüfen. Diese werden aus Ressourcengründen von externen Spezialisten begleitet und unterstützt. Dies garantiert zudem eine objektive und transparente Offenlegung aller Fakten.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte:
Hypo Tirol Bank AG
Herbert Waltl, Abteilungsleiter Werbung & Kommunikation
Tel: +43(0)50700 3715, Mobil: +43(0)50700 62106
herbert.waltl@remove-this.hypotirol.com