Über unsPresse & NewsAktuelle Aussendungen > Aussagen zum Wertberichtigungsbedarf der Hypo Tirol Bank Italien von Seiten italienischer Gewerkschafter sind falsch
  • Seite drucken

Aussagen zum Wertberichtigungsbedarf der Hypo Tirol Bank Italien von Seiten italienischer Gewerkschafter sind falsch

Aufsichtsrat und Vorstand weisen unhaltbare Forderungen zurück

Innsbruck/Bozen, 13.06.2012: „Die in den letzten Tagen von italienischen Gewerkschaftern erhobenen und von LA Klaus Gasteiger bestätigten Vorwürfe bezüglich weit überhöhter Wertberichtigungen in Italien sind falsch und ungerechtfertigt. „Wir sind verwundert, dass von Seiten italienischer Gewerkschafter diese Aussagen getätigt wurden. Noch unverständlicher ist für uns, warum LA Klaus Gasteiger diese nicht haltbaren Aussagen bestätigt hat. Wir fragen uns, welches Ziel hinter dieser Vorgehensweise steckt“, erklären Aufsichtsrat und Vorstand der Hypo Tirol Bank unisono.

Wertberichtigungsbedarf von zwei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bestätigt

Der im April 2012 vorgestellte zusätzliche Wertberichtigungsbedarf für die Hypo Tirol Bank Italien von 114 Millionen Euro basiert auf einer dreimonatigen Prüfung des Kreditportfolios. Es wurden dabei alle 348 Kreditakten mit einem Volumen von über 750.000,- Euro einzeln geprüft. Die vergebenen Kredite unter 750.000,- Euro wurden stichprobenartig untersucht. Dies entspricht einer Vollprüfung von ca. 85 % des gesamten Ausleihungsvolumens oder in Euro ausgedrückt, von 1,037 Milliarden. „Die Prüfung wurde von einer eigens eingerichteten, von externen Spezialisten unterstützten, 30-köpfigen Task Force zwischen Anfang Jänner und Ende März 2012 durchgeführt. Die Ergebnisse wurden von zwei unabhängigen Prüfungsgesellschaften bestätigt. Diesen Personen und Unternehmen wird nun von Dritten – nicht am Prüfungsprozess beteiligten – eine bewusste Fehlinformation der verantwortlichen Gremien, der Öffentlichkeit, des Eigentümers sowie der Staatsanwaltschaft und Finanzmarktaufsicht vorgeworfen. Darüber hinaus würde dies bedeuten, dass der Vorstand bewusst ¬– gegen besseren Wissens – die Bilanz gefälscht und gegen die Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmannes vorstoßen hätte. Dies ist absurd. Wir können an diesem Punkt nur nochmals festhalten, dass die getroffenen Aussagen zum Wertberichtigungsbedarf leider stimmen“, erläutert Aufsichtsratsvorsitzender Mag. Wilfried Stauder.

Anschuldigungen werden zurückgewiesen

„Die Kreditvorsorgen wurden in der notwendigen Höhe gebildet. Wir fordern deshalb alle auf, diese unwahren, für die Bank rufschädigende Anschuldigungen einzustellen oder den Wahrheitsbeweis anzutreten. Hier wird bewusst – aus welchen Gründen auch immer – eine Schädigung der Reputation der Hypo Tirol Bank in Kauf genommen. Und natürlich belastet dies auch Arbeitssituation unserer Mitarbeiter. Alle die sich daran beteiligen, tragen hierfür auch die Verantwortung“, erklärt Hypo Tirol Bank Vorstand Dr. Markus Jochum. „Unsere Aufgabe ist es, das Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Dazu gehört die Causa Italien umfassend aufzuklären und abzuschließen. Dies werden wir mit der Unterstützung des Eigentümers und des Aufsichtsrats tun.“

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte:
Hypo Tirol Bank AG
Herbert Waltl
Abteilungsleiter Werbung & Kommunikation
Tel: +43(0)50700 3715
Mobil: +43(0)50700 62106
E-Mail: herbert.waltl@remove-this.hypotirol.com