Hypo Tirol Blog

Fokus Finanzmarkt

Märkte am Morgen

24.11.2020

 

AKTIEN

DEUTSCHLAND: - GEWINNE ERWARTET - Der Dax folgt der Wall Street und dürfte am Dienstag deutlich stärker ins Rennen gehen: Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex gut zwei Stunden vor dem Xetra-Start 0,9 Prozent höher auf 13 240 Punkte. Mit einem Tageshoch von 13 312 Punkte hatte der Dax am Montag die Charthürde um die runde Marke von 13 300 Punkten bestätigt. Sie steht einem weiteren Vorstoß in Richtung Zwischenhoch vom Sommer bei 13 460 Punkten und Rekordhoch vom Februar bei 13 795 Punkten im Weg. Für Freude bei den Anlegern sorgen derweil Medienberichte, wonach die ehemalige Notenbankchefin Janet Yellen als erste Frau die Führung des US-Finanzministeriums übernehmen soll. Yellen hatte schon die US-Notenbank Fed geführt, bis sie vom noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump nicht mehr nominiert wurde. Trump weicht derweil seine Blockadehaltung auf, und nach einer wochenlangen Hängepartie kann in den USA der Übergang zum gewählten Präsidenten Joe Biden beginnen. Trump erklärte am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter, er habe die Behörden und seine Mitarbeiter angewiesen, mit Biden zu kooperieren.

USA: - STANDARDWERTE LEGEN ZU - Weitere positive Nachrichten zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben der Wall Street am Montag wieder Auftrieb gegeben. Für gute Stimmung sorgten auch erfreuliche Konjunkturdaten. Zudem schürten mehrere Medienberichte, wonach die ehemalige Notenbankchefin Janet Yellen als erste Frau die Führung des US-Finanzministeriums übernehmen soll, Hoffnungen auf ein weiteres Konjunkturprogramm. Die Anfangsgewinne beim Dow Jones Industrial schmolzen zeitweise etwas zusammen, bevor der US-Leitindex nochmal Gas gab. Zum Handelsende schaffte er ein Plus von 1,12 Prozent auf 29 591,27 Punkte, wogegen der ebenfalls freundlich gestartete, technologielastige Nasdaq 100 bei 11 905,94 Punkten auf der Stelle trat.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die Aktienmärkte in Asien haben am Dienstag keine gemeinsame Richtung gefunden. In Hongkong ging es für den Hang Seng zuletzt ein klein wenig nach oben, während der chinesische CSI 300 um 0,7 Prozent nachgab. Die japanische Börse holte derweil die Vortagesgewinne der anderen Aktienmärkte auf, da in Tokio am Montag nicht gehandelt worden war. Der japanische Nikkei 225 schloss nun am Dienstag mit einem Plus von rund 2,5 Prozent.

DEVISEN

Der Euro hat sich am Dienstag nach wilder Berg- und Talfahrt zum Wochenbeginn vorerst wieder stabilisiert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1851 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,1901 Dollar festgesetzt.

Am Montagnachmittag war der Euro stark unter Druck geraten. Zeitweise war der Kurs um etwa einen Cent abgerutscht. Auslöser waren besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA, die dem Dollar Auftrieb verliehen und den Euro im Gegenzug belastet hatten. Trotz der zweiten Infektionswelle in der Corona-Krise hatte sich die Stimmung in den amerikanischen Unternehmen im November deutlich aufgehellt.

Auch im weiteren Handelsverlauf dürften Konjunkturdaten die Richtung am Devisenmarkt vorgehen. Auf dem Programm stehen wichtige Stimmungsdaten aus der deutschen und französischen Wirtschaft. Vor allem der Ifo-Index zur Stimmungslage in den deutschen Unternehmen dürfte am Vormittag für neue Impulse sorgen. Am Markt wird wegen der jüngsten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit einem Rückgang des Ifo-Geschäftsklimas gerechnet.

ROHSTOFF

Die Ölpreise sind am Dienstag gestiegen und haben damit an die Gewinne vom Wochenauftakt angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 46,58 US-Dollar. Das waren 52 Cent mehr als am Montag. Zeitweise wurde Nordseeöl bei 46,62 Dollar gehandelt und damit auf dem höchsten Stand seit Beginn der Corona-Krise im März. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 54 Cent auf 43,60 Dollar.

Am Markt wurden die steigenden Ölpreise vor allem mit der Aussicht auf eine schnelle Einführung wirksamer Corona-Impfstoffe erklärt. Mittlerweile wird mit dem Beginn von Impfungen bereits im Dezember gerechnet. Bisher konnte die Corona-Pandemie nur mit harten Einschränkungen des öffentlichen Lebens eingedämmt werden, die einen Rückgang der Nachfrage nach Treibstoffen und damit nach Rohöl zu Folge haben.

Außerdem verwiesen Marktbeobachter zur Begründung der Kauflaune am Ölmarkt auf den Beginn der Regierungsübernahme in den USA. Nach einer wochenlangen Hängepartie kann der Übergang zwischen der Regierung von Amtsinhaber Donald Trump und dem gewählten US-Präsidenten Joe Biden starten. Trump erklärte am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter, er habe die Behörden und seine Mitarbeiter angewiesen, mit Biden zu kooperieren.

 

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