Fokus Finanzmarkt

Märkte am Morgen

12.05.2021

AKTIENMARKT

DEUTSCHLAND: - 15 000ER-MARKE WACKELT - An einem nochmals heißen Tag der Berichtsaison wackelt zur Wochenmitte im Dax die runde Marke von 15 000 Punkten. Weltweit beschleunigt sich derzeit angesichts der Inflationssorgen an den Börsen der Abverkauf. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex gut zwei Stunden vor dem Xetra-Start 0,78 Prozent tiefer auf 15 002 Punkte. Bereits am Vortag hatte der Dax deutlich tiefer geschlossen und den Rutsch unter die 15 000er-Marke zeitweise nur knapp vermeiden können.

USA: - IM MINUS - Inflations- und Zinsängste haben die Anleger an der Wall Street am Dienstag in die Flucht getrieben. Steigende Rohstoffpreise sowie die am Mittwoch anstehende Bekanntgabe aktueller Preisdaten aus den Vereinigten Staaten sorgten zunehmend für Nervosität. Die Aktien an der Technologiebörse Nasdaq hingegen konnten sich von einem schwächeren Handelsauftakt erholen. Der Dow Jones Industrial , der tags zuvor erstmals über die Marke von 35 000 Punkten auf ein weiteres Rekordhoch gestiegen war, schloss am Dienstag mit einem Minus von 1,36 Prozent tiefer bei 34 269,16 Punkten. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,87 Prozent auf 4152,10 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 sank um 0,06 Prozent auf 13 351,27 Punkte, nachdem er zum Wochenstart um 2,6 Prozent abgesackt war.

ASIEN: - ERNEUT SCHWÄCHER - In Asien haben die Aktienmärkte am Mittwoch erneut deutlich schwächer tendiert. Inflationsängste belasteten auch dort Technologieaktien weiterhin. In Tokio büßte der Leitindex Nikkei 225 zuletzt mehr als zwei Prozent ein. Der CSI-300-Index mit den 300 größten Unternehmen an Chinas Festlandsbörsen sank um 0,28 Prozent. In Hongkong gab der Hang-Seng-Index zuletzt um 0,37 Prozent nach.

DEVISEN

Der Euro hat am Mittwochmorgen nachgegeben und ist in Richtung 1,21 US-Dollar gefallen. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,2125 Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,2170 Dollar festgesetzt.

Zur Wochenmitte stehen wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm. In den Vereinigten Staaten werden Inflationsdaten für den Monat April erwartet. Es zeichnet sich ein Teuerungssprung ab. Hauptgrund sind statistische Effekte aufgrund des Preiseinbruchs während der ersten Corona-Welle vor etwa einem Jahr.

Allerdings hat das Thema Inflation an den Finanzmärkten zuletzt wieder an Bedeutung gewonnen. Gründe sind die Erwartung konjunktureller Besserung und stark steigende Preise für Rohstoffe und Vorprodukte. Noch geben sich die großen Notenbanken gelassen: Sie erachten den Preisanstieg als lediglich temporäres Phänomen.

ÖLPREIS

Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 68,62 US-Dollar. Das waren sieben Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls leicht auf 65,37 Dollar.

Etwas Unterstützung erhielten die Ölpreise durch neue Lagerdaten aus den USA. Das American Petroleum Institute (API) gab am Dienstagabend einen Rückgang der Ölreserven bekannt. Am Mittwochnachmittag veröffentlicht das Energieministerium seine wöchentlichen Daten, die an den Märkten stets genau beäugt werden.

Der Betreiber der großen US-Ölpipeline, die nach einem Cyberangriff ausgefallen ist, arbeitet weiter an einem Neustart der Systeme. Über die Pipeline läuft ein großer Teil der Benzinversorgung der amerikanischen Ostküste. Die Auswirkungen am Erdölmarkt halten sich bisher in Grenzen. Fachleute sehen aber Probleme, falls der Ausfall länger anhält.

 

FINANZMARKT - Überblick

 

 

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